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Weiterer Handlungsbedarf

Sturmfluthochwasser und Binnenhochwasser sind auch zukünftig eine Gefahr für die Deiche und damit ein Risiko für Bremen und Bremerhaven.

Der Senat der Freien Hansestadt Bremen wird wie bisher dafür Sorge tragen, dass das heutige gute Schutzniveau erhalten bleibt, damit die Menschen in Bremerhaven und Bremen im Schutz der Deiche sicher leben können.

Das heißt aber auch, ständig die Rahmenbedingungen für Hochwasserentstehung zu überprüfen. Zur Zeit gilt das insbesondere für die Klimaveränderungen und deren Folgen für den Hochwasserschutz, um rechtzeitig Maßnahmen ergreifen zu können. Aus dieser Sicht ist festzustellen:

  • Die heutigen Deiche sind in ihrem guten Zustand dauerhaft vorzuhalten.
  • Zuverlässige Organisationen für die Pflege und den Betrieb der Hochwasserschutzanlagen wie die Deichverbände in Bremen und bremenports für Bremerhaven sind langfristig zu sichern.
  • Hochwasseraufnahmeräume sollten ohne Ausgleich nicht mehr reduziert werden. Die Reduzierung von Retentionsflächen hat im Sturmflutfall eine Erhöhung des höchsten Wasserstandes zur Folge, da die gleichbleibende Wassermenge sich nur auf einer reduzierten Fläche ausbreiten kann.
  • Der Deichschutz für das Land Bremen hat auch weiterhin in enger Abstimmung mit dem Land Niedersachsen zu erfolgen.
  • Im Hinblick auf die Klimaänderungen und deren Folgen hat Niedersachsen in Abstimmung mit Bremen ein Gutachten zur Überprüfung der Deichhöhen an der Unterweser beauftragt. Ziel ist eine verlässliche Basis für mittel- bis langfristige Festlegungen zum Sturmflutschutz in der Unterweserregion.

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