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Betrieb und Unterhaltung

Zu den Aufgaben des Betriebs und der Unterhaltung von Hochwasserschutzanlagen gehört u.a.:

  • Unterhaltung und ggf. Betrieb technischer Hochwasserschutzanlagen wie Sperrwerke, Schleusen, Tore, Scharte, Spundwände und ähnlich
  • Deichüberwachung, Deichschauen, Deichverteidigungsarbeiten und Deichverteidigungsmittel vorhalten
  • Technische Stellungnahmen bei Deichbaumaßnahmen
  • Planung und Ausbau von Hochwasserschutzmaßnahmen
  • Mittelbewirtschaftung im Deichbereich
  • Pflegen und schützen der Grasnarbe bei Gründeichen
  • Mähen und Mahdentfernung
  • Schutz vor Unkraut, Gehölz und Wühltieren
  • Treibselentfernung und andere Tätigkeiten.

Bremerhaven:

Bis zum Jahre 2001 sind der Betrieb und die Unterhaltung der gesamten Hochwasserschutzlinie in der Region Bremerhaven vom Hansestadt Bremischen Hafenamt wahrgenommen worden. Mit Gründung der BremenPorts Management und Service GmbH & Co. KG am 01.01.2002 sind die Unterhaltungsaufgaben auf bremenports übertragen worden.

Die Hochwasserschutzlinie in Bremerhaven verläuft sowohl auf Hoheitsgebiet der Stadtgemeinde Bremen als auch der Stadt Bremerhaven. Zuständige Behörde in diesem Bereich ist das Hansestadt Bremische Hafenamt als stadtbremische Dienststelle. Für den tidebeeinflussten Bereich der Geeste zwischen Sturmflutsperrwerk und Tidesperrwerk ist der Magistrat der Stadt Bremerhaven als Wasserbehörde zuständig.

Die laufenden Jahreskosten für Betrieb und Unterhaltung der Hochwasserschutzanlagen im Raum Bremerhaven liegen bei 1,11 Mio. Euro für das Hansestadt Bremische Hafenamt und bei 65.000 Euro für den Magistrat Bremerhaven.

Insgesamt betragen die Jahreskosten für die Vorhaltung der Hochwasserschutzanlagen im Raum Bremerhaven etwa 1,175 Mio. Euro. Das Land Niedersachsen beteiligt sich mit 50% am Betrieb der beiden Geestesperrwerke in der Höhe von 0,165 Mio. Euro. Für den Raum Bremerhaven errechnet sich als Gesamtbetrag nach Abzug von 0,165 Mio. Euro ein Betrag von 1,01 Mio. Euro.

Bremen:

Betrieb und Unterhaltung der Hochwasserschutzanlagen im Bereich der Stadtgemeinde Bremen werden von den Bremischen Deichverbänden links und rechts der Weser in den jeweiligen Verbandsgebieten ausgeführt. Im Auftrag der Stadt Bremen betreiben beide Deichverbände zusätzlich seit dem 01.10.2001 Hochwasserschutzanlagen. So wird das Hochwasserabflussgerinne Werdersee/Kleine Weser und das Wehr Kleine Weser am linken Weserufer vom Bremischen Deichverband am linken Weserufer und das Lesumsperrwerk sowie die Hochwasserschutzanlagen in Bremen-Nord vom BREMISCHEN DEICHVERBAND AM RECHTEN WESERUFER betrieben.

Die Anlagen sind entweder im Besitz der Deichverbände oder der Stadtgemeinde Bremen bzw. des Landes Bremen. Für den Bereich der Stadtgemeinde Bremen zuständige Behörde ist der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr.

Die Kosten für Betrieb und Unterhaltung der Hochwasserschutzanlagen im Raum Bremen ergeben sich aus etwa 1,5 Mio. Euro beim BREMISCHEN DEICHVERBAND AM RECHTEN WESERUFER und etwa 0,76 Mio. Euro beim Bremischen Deichverband am linken Weserufer. Aufgrund der Verträge der Stadtgemeinde Bremen mit den beiden Verbänden seit dem 01.10.2001 trägt die Stadt Bremen von der Gesamtsumme in Höhe von 2,26 Mio. Euro etwa 1 Mio. Euro als Entgelt für die von beiden Deichverbänden im Auftrag der Stadt betriebenen Hochwasserschutzanlagen.

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