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Die Hochwassersituation in Bremen

Das Land Bremen ist bezüglich Hochwasser in zweifacher Hinsicht gefährdet. Es ist zum einen das häufiger zu erwartende Hochwasser, das durch Sturmfluten von der Nordsee her verursacht wird zum anderen das Hochwasser aus der Ober- und Mittelweser, das sog. Binnenhochwasser.
Während das Sturmfluthochwasser im besonderen Maße die Stadt Bremerhaven, aber auch die Stadt Bremen bis etwa in Höhe des Weserwehrs in Bremen-Hemelingen gefährdet, bedroht ein mit dem Elbehochwasser vergleichbares Hochwasser aus der Ober- und Mittelweser ausschließlich die Deiche der Stadt Bremen von Hemelingen-Arsten bis zur Stephanibrücke.

Unterhalb des Bereiches der Stephanibrücke ist der Weserfluss durch die vorhergegangenen Ausbaumaßnahmen für die Schifffahrt in der Lage, jedes zu erwartende Binnenhochwasser schadlos mit nur leicht erhöhten Wasserständen abzuführen.

Weite Teile des Landes Bremen liegen unter dem mittleren Tidehochwasserstand, der in Bremen-Stadt etwa bei plus 2,40 m über Normal Null liegt.
Ohne Deichschutz wäre die Ansiedlung nicht möglich. Insbesondere bei Sturmfluthochwasser aber auch bei Binnenhochwasser nur auf Bremen bezogen, besteht bei einer Gefährdung der Deiche das Risiko einer Überflutung der tiefer gelegenen Flächen.

Neben dem für das Land Bremen besonders maßgeblichen Sturmfluthochwasser und Binnenhochwasser in der Weser sind Hochwasser in der Geeste für Bremerhaven, in der Lesum und Ochtum für Bremen und in regional kleineren Gewässern z.B. in bremen-Nord eine weitere Gefährdung.

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