Jan-Reiners-Weg

Östlich des Jan-Reiners-Weg sehen sie größere Wasserflächen im Naturschutzgebiet Hollerland. Das Wasserwirtschaftsamt Bremen hat sie für wasserliebende Pflanzen und Tiere angelegt, als der südliche Teil des Hollerlands zur Bebauung freigegeben wurde.

Die Teiche zwischen dem Autobahnzubringer und der Autobahnbrücke im südlichen Hollerland nehmen Regen von Dächern und Straßen auf. Seine Schmutzfracht sinkt in den Teichen auf den Grund, ehe das Wasser über das Universitäts-Nordfleet in den Kuhgraben fließt. Auch in diesem Gewässerzug regeln feste und bewegliche Staue die Einhaltung von Mindestwasserständen.

  • Achterstraße / Rückhaltebecken Horn

An der Kreuzung der Kleinen Wümme mit der Achterstraße und der Bundesautobahn finden sie den Stau, der den Wasserstand im Horner Bereich reguliert. Direkt unterhalb des Stauwehrs sind am gegenüberliegenden Ufer zwei senkrechte Betonplatten zu sehen. Unter ihnen liegt der Auslass des Rückhaltebeckens Horn.

An der immer wiederkehrenden Verschmutzung und Vergiftung kleiner und großer Gewässer durch die Stadt kann der BREMISCHE DEICHVERBAND AM RECHTEN WESERUFER zurzeit nichts ändern. Doch wo immer es möglich ist, bemüht sich der Verband darum, dass die für unser Gebiet typischen Pflanzen und Tiere sich in natürlicher Vielfalt entwickeln können.

Die Betrachtung des Wasserregimes zeigt, wie unterschiedlich die Ansprüche, Wünsche und Forderungen der Menschen sind, die im Gebiet des Deichverbandes das Wasser nutzen. Es ist nicht einfach, allen gleichzeitig und gleichermaßen gerecht zu werden. Alle Beteiligten müssen versuchen, sich zu verständigen und sich auf Kompromisse zu einigen. Der BREMISCHE DEICHVERBAND AM RECHTEN WESERUFER ist zuversichtlich, dass bei einem bedachten und differenzierten Umgang mit dem Wasser, sein Gebiet als das erhalten zu können, was es seit 900 Jahren ist: eine vom Wasser geprägte, empfindliche und schöne Kulturlandschaft.